Mit hochwertigem Kompost in die neue Gartensaison starten

Der Frühling steht vor der Tür und so manchem Hobbygärtner kribbelt es schon in den Fingern. Bald kann es losgehen. Ab Anfang März können die Jungpflanzen angezogen und die Beete für die Aussaat und Pflanzung vorbereitet werden. Jetzt ist auch die ideale Zeit, um Kompost auszubringen.

Kompost verbessert den Boden und düngt

Kompost ist ein echtes Multitalent: Er regt das Bodenleben an, speichert Wasser, reduziert die Bodenverschlämmung und wirkt gegen bodenbürtige Erreger von Pflanzenkrankheiten. Außerdem lockert die organische Substanz im Kompost den Boden und erleichtert die Bearbeitung.

Doch damit nicht genug. Kompost ist auch ein sehr guter Dünger. Bei richtiger Verwendung liefert er alle notwendigen Pflanzennährstoffe und Kalk. Grundsätzlich gilt für den Hobbygarten: Wird ein Boden regelmäßig mit Kompost versorgt, ist eine ausreichende Zufuhr mit den wichtigsten Pflanzennährstoffen Phosphor und Kalium sowie den Spurenelementen in der Regel gewährleistet. Nur Stickstoff, der größtenteils in der organischen Substanz des Komposts gebunden ist, muss unter Umständen bei stickstoffliebenden Pflanzen zugedüngt werden.

Auch Kompost maßvoll düngen

Wie bundesweite Untersuchungen gezeigt haben, düngen Hobbygärtner eher zu viele Pflanzennährstoffe als zu wenig. Besonders bei mineralischen Stickstoffdüngern besteht die Gefahr der Überversorgung. Zu viel Stickstoff ist aber auch für die Pflanzen nicht gut. Sie werden dadurch empfindlich gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Was viele nicht wissen: Auch Kompost kann beachtliche Mengen an Nährstoffen enthalten. Die Gefahr einer Überdüngung mit pflanzenlöslichem Stickstoff ist bei Kompost in der Regel jedoch nicht gegeben, da der Stickstoff im Kompost fest in den Humusstrukturen eingebunden ist.

Zu den optimalen Kompostgaben für Neuanlagen, Pflanzungen, Pflege und auch für die Düngung von Gartengemüse sind auf der Homepage des Verbandes der Humus- und Erdenwirtschaft (VHE) unter der Rubrik Kompost/Hausgarten detaillierte Angaben zu finden.

Auf der Homepage des Verbandes der Humus- und Erdenwirtschaft (VHE) sind in der Rubrik Kompost/Hausgarten detaillierte Angaben über die optimalen Kompostgaben für Neuanlagen, Pflanzungen, Pflege und auch für die Düngung von Gartengemüse zu finden.

Wissen, was der Boden enthält und was die Pflanze braucht

Um eine Über- oder Unterversorgung mit Nährstoffen zu vermeiden, kann es hilfreich sein, wenn der Gärtner über den Versorgungszustand seines Gartenbodens und über den Bedarf der Pflanzen Bescheid weiß. Daher sei grundsätzlich empfohlen, den Gartenboden etwa alle fünf bis zehn Jahre untersuchen zu lassen. Eine Standard-Bodenuntersuchung kostet etwa 40 Euro und gibt Auskunft über die Phosphor-, Kalium- und Kalkversorgung (pH-Wert) des Bodens. Auf Wunsch bekommt man zusammen mit dem Untersuchungsergebnis auch noch eine speziell auf die jeweilige Gartennutzung abgestimmte, bedarfsgerechte Düngeempfehlung.

Kompost in guter Qualität aus dem Kompostwerk

Wem das Anlegen und die Pflege eines eigenen Komposthaufens zu aufwändig sind, der kann Kompost in passender Menge zukaufen. Die Komposte der KDM bieten sehr hochwertige Komposte, auch in kleinen Mengen und verschiedenen Körnungen für den Hobbygärtner (die Standorte finden sie hier). Die Komposte sind alle mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnet. RAL-gütegesicherte Komposte unterliegen regelmäßigen und unabhängigen Kontrollen durch die Bundesgütegemeinschaft Kompost. Ein mitgeliefertes Prüfzeugnis beschreibt die konkreten Qualitätseigenschaften und Nährstoffgehalte der gekauften Komposte. Herr Schanz vom Kompostwerk in Ratingen hilft auch gern mit genauen Auskünften zur sachgerechten Kompostdüngung. (02102 / 30 22 - 251).